Ich möchte verzeihen

Das mit dem Verzeihen ist manchmal nicht einfach. Je nachdem, was jemand getan oder nicht getan hat, je nachdem, was man selbst getan oder nicht getan hat – manchmal ist das Verzeihen sehr schwer.
Doch das Unverziehene blockiert und fördert allerlei ungute Gedanken und Gefühle zutage. Das wiederum verdüstert einem den Tag oder sogar eine längere Zeit.
Ich möchte dir gern verzeihen. Doch noch ist irgendwas in mir dabei, es nicht zu tun, zu sagen: Nein! Geht nicht! Das war zu viel!
Dieser Widerstand schmerzt.
Es ist, als kämpften zwei Seiten in mir. Die eine, die liebt, Frieden und akzeptieren will, die andere, die kämpfen, sich abgrenzen und stark sein will.
Vielleicht ist es jetzt wichtig zu akzeptieren, dass ich gerade noch nicht verzeihen kann. Und dass ich erkenne, dass Verzeihen etwas ist, das ich aber grundsätzlich kann, wenn ich mich dazu bereit fühle. Man kann im angespannten, widersprüchlichen und kämpfenden Inneren nicht Verzeihen (glaub ich). Dazu ist eine gewisse innere Ausgewogenheit und ein gewisser Frieden notwendig.
Wie finde ich diesen Frieden? Der Kopf will ja, das Herz auch, doch irgendwas im Innern, vielleicht das Ego (?), will nicht. Wie finde ich meinen Weg? Wie überwindet man das Ego? Oder ist es etwas anderes?

[(c) grosstadtpoetin]

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5 Gedanken zu “Ich möchte verzeihen

  1. Liebende Poetin in einer Großen Stadt

    Das was ich bekämpe stärke ich
    Das Ego brauchst Du somit auch nicht überwinden
    Gib Ihm einen Namen
    Gefahr erkannt Gefahr benannt Gefahr gebannt

    Das Ego ist die Identifikation der Glaube das Angst mehr Macht habe als Lieben Kraft und des Egos erster Koplitze ist die Lüge
    Auch und voraussetzend der Selbstbetrug

    Ein Schmerz eine Verletzung bedarf der Heilung
    Zwei Gesten sind dafür
    Ich vergebe Dir das Du mir dies scheinbar angetan
    Und ich verzeihe mir das ich Dich gebraucht benutzt habe
    diese Erfahrung zu erlangen

    Dem Du all jener Projektionsträger der Welt dem Leben oder einer patriarchalen Gottesvorstellung hin

    Du findest Deinen Weg so Du auf Rache Genugtuung und fordernden Ausgleich verzichtest

    Es ist genau dies und etwas anderes zugleich
    „Die Ästhetik der Wahrhaftigkeit“

    Sei eine Blume singe Dein Seelenlied vogelgleich
    Strahle der Sonne Kinder eines spiele lauter und froh

    danke für Dein Vertrauen
    Dir Joaquim von Herzen

    Gefällt 1 Person

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