entspannen

ein abend im juli
auf dem tisch oliven
baguette und wein
gedichte lesen dazu
leise gitarrenmusik
aus dem radio
es ist alles gut
nichts fehlt
das ist das glück
daheim

[(c) grossstadtpoetin]

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den weg gehen

wie das neue schon wächst
und das alte noch da ist
sich langsam auflöst
und hier und da krachend
von mir abfällt
der himmel ist wolkenlos
die sonne scheint
wie zart das neue schon
aus mir wächst jetzt
braucht es am meisten
vertrauen darauf
dass etwas neues längst
in mir begonnen hat
vieles in mir sich neu
ausgerichtet hat
und die richtung stimmt

[(c) grossstadtpoetin]

versuche

der fuss
der sich auf den boden stellen möchte
einen schritt weiter
gehen möchte
und dann die flügel
die sich aufspannen
der flug
über allem
die neue perspektive
doch das gefühl
keinen schritt weiter zu sein

[(c) grossstadtpoetin]

schritte

manchmal wenn du mir nahe kommst
mit deinen worten
dann flüchtet etwas in mir
fort von dir
ich verstecke mich dann
in meinem kopf
hinter sätzen über die welt
während etwas anderes
in mir flüstert
hab mut schau hin und bleibe

[(c) grossstadtpoetin]